Die aktuelle Zahlen werden z.Zt. überarbeitet. Bei Fragen diesbezüglich bitte direkt an das Sozialamt der Stadt Voerde wenden.

 

 

Hier ein kleiner Überblick über das Asylverfahren. 

 

Am stärksten vertreten aus Herkunftsländern

    ●   Syrien

   ●   Albanien

   ●   Serbien

   ●   Irak

   ●   Afghanistan

 

  Antragsverfahren:

    ●   Antragsstellung auf Asyl ans Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unmittelbar nach der Ankunft in Deutschland  

   ●   Schengen II und Dublin III-Verordnung bestimmen, ob Antrag in Deutschland bearbeitet  wird, oder ob eine Abschiebung in einen sicheren Drittstaat erfolgt (Ausnahme:  

 Abschiebestopp Ungarn)  

  (Zuständige Behörde: BAMF, Ausländerbehörde Wesel)

 

Verfahren zur Unterbringung von Asylbewerbern 

    ●   Einreise nach Deutschland  

   ●   Flüchtling meldet sich bei Polizei, Ausländerbehörde o.ä.  

   ●   Verteilung in die Bundesländer nach Königsteiner Schlüssel: berechnet aus                               Steuereinnahmen und der Bevölkerungszahl der Länder (NRW mit 21% zur Aufnahme

       der meisten Flüchtlinge verpflichtet/ Stand 01.01.2015)  

   ●   Unterbringung in Erstaufnahmeeinrichtung (Dortmund, Bielefeld, Unna-Massen, Burbach, Bad Berleburg)

   ●   nach erfolgter Antragstellung auf Asyl: Zuweisung an Kommune (Schlüssel:                             Einwohneranzahl & Flächengröße der Kommune)

   ●   Unterbringung in:

        a) einem Asylbewerberwohnheim  

        b) nach dem „Normalitätsprinzip“ (dezentrale Unterbringung in Wohnungen)  

        c) Notunterkunft  (Zuständige Behörde NRW: Bezirksregierung Arnsberg) 

 

 in Voerde 

    ●   insgesamt 5 größere Wohnheime in Voerde und Friedrichsfeld  

   ●   35 privat angemietete Wohnungen

  (Stand Oktober 2015)

  (Ansprechpartner: Schimpf & Degenkolbe) 

 Versorgung über das Sozialamt der Stadt Voerde  

    ●   Sozialhilfeantrag wird aufgenommen, Erhalt eines Checks  

   ●   Gesetzlicher monatlicher Anspruch auf Geldleistungen nach dem AsylbLG, Auszahlung

        jeweils am 01. des Monats  

   ●   Kosten für die Unterkunft werden übernommen 

   ●   Beihilfen wie z.B. Bildungs- und Teilhabe-Pakete, Schulbeihilfe, Fahrtkostenzuschüsse,           Finanzierung  eines Dolmetschers bei Arztbesuchen          

 

(Ansprechpartner: Schimpf & Degenkolbe)

   Krankheit 

    ●   Jeder Asylbewerber erhält bei der Geldauszahlung einen Krankenschein für 1                          Jahresquartal, erster Besuch beim Hausarzt im Falle einer Krankheit, dort wird ggf. ein          Überweisungsschein ausgestellt  

   ●   Sonderregelung für Zahnbehandlung

 

(Ansprechpartner: Schimpf & Degenkolbe)  

 

 Bildung & Betreuung

 Kinder und Jugendliche

    ●   Eingliederung in Kitas sofern die Kapazitäten der Einrichtung dies hergeben  

   ●   Schulpflicht in Deutschland, Kinder müssen schnellstmöglich in den lokalen Schulen               unterrichtet werden  

   ●   Ab 16 Jahre ggf. Anmeldung am Berufskolleg  

 

Erwachsene

    ●   freiwilliger Besuch eines Deutschkurses (VHS, Ehrenamtler)  

   ●   in einigen Fällen auch intensive Einzelbetreuung und Sprachförderung durch Ehrenamtliche  

 

(Ansprechpartner: Rutert & Kobbert)

 

Eingliederung in den Arbeitsmarkt 

    ●   Arbeitserlaubnis kann nach 3 Monaten Aufenthalt im Ermessen der Ausländerbehörde  Wesel erteilt werden  

   ●   grundsätzlich besteht in den ersten 4 Jahren ein nachrangiger Arbeitsmarktzugang (für             konkrete Beschäftigung muss eine Erlaubnis bei der Ausländerbehörde beantragt werden, die wiederum die Bundesagentur für Arbeit um Zustimmung anfragen muss)  

   ●   es wird geprüft, ob:

        a) die Arbeitsbedingungen nicht ungünstiger sind als für inländische  

        b) Die Stelle nicht von einem Deutschen, einem EU-Staatsbürger oder von einem anderen ausländischen Staatsbürger mit einem dauerhaften Aufenthaltsstatus  besetzt werden kann (Vorrangprüfung, entfällt nach 15 Monaten Aufenthalt) 

 

             (zuständige Behörde: Ausländerbehörde, Bundesagentur für Arbeit)